Gebratenes Lachsfilet mit Walnuß-Petersilienpesto

Farbkombinationen, die sich im Farbenkreis in etwa gegenüberstehen finde ich immer ziemlich spannend!
Auf’s Kochen und Essen übertragen sieht das nicht nur optisch meistens gut aus, nein ich bin auch der Überzeugung, daß das Geschmackserlebnis nahezu perfekt ist, wenn man solche Speisen kombiniert, die sich farblich „gegenüberstehen“
Was z.B. gibt es köstlicheres als eine sehr dunkel gebackene Brezel zusammen mit einem Glas Milch???


Oder sattgrünes Gemüse kombiniert mit glasig gebratenem Lachs, oder Tomate mit Basilikum, oder Grüner Spargel, begleitet von einem Glas Rosè? – Und und…
Daß es am heutigen Feiertag traditionell Fisch gab, war schon mal ausgemacht. Laut meiner Farbentheorie mußte dazu was grünes auf den Teller:
Im Garten herrscht grad Petersilienüberschuß und das Basilikum, das letzten Sommer an der Ostsee verbracht hat, hat gut überwintert und treibt Blätter ohne Ende.
Also habe ich mich für das Pesto entschieden und damit dieses nicht so alleine vor sich hin „grünen“ muß, gabs auch noch ein paar Stangen gebratenen Grünspargel dazu!

Rezept für 2 Personen (auf den Fisch bezogen)
2 Lachsfilet mit Haut, Erdnußöl, Butter
Rosmarin, Knoblauch gepreßt, schwarzer Pfeffer
Für den Pesto:
ca. ½ Bund Basilikum,
1 Bund Blattpetersilie,
1 – 2 Knoblauchzehen
1 gute Handvoll Walnußkerne, (am besten geröstet)
Parmesan, Olivenöl, Meersalz, schwarzer Pfeffer

Zubereitung
Die Lachsfilets mit Zitronensaft beträufeln, mit Rosmarin, Knoblauch und Pfeffer würzen und solange marinieren, bis der Fisch Zimmertemperatur hat.
Das Erdnußöl in der Pfanne erhitzen, den Lachs auf der „Fleischseite“ ca 2 min anbraten, 1 Stück „Butter bei die Fische“ geben, Filets wenden, salzen und auf der Hautseite nochmal 2 min braten.
Den Lachs mit dem Bratenfett begießen und im auf 80° vorgeheizten Ofen auf einem ebenfalls vorgewärmten Teller ca. 20 min nachziehen lassen.
Der Lachs muß jetzt innen glasig saftig sein(sieht zwar roh aus, aber wenn er vor’m Braten wirklich durchgehend Zimmertemperatur hatte ist er trotzdem gegart!!!)
Während der tote Fisch im Backofen ruht wird der Pesto gemacht:
Alle Zutaten im Mixerglas bei höchster Stufe pürieren und – fertisch!

Als Begleitung gab es gebratenen Grünspargel (weißer würde in diesem Fall noch besser passen) und Estragonkartoffeln.
Was soll ich sagen?: Es war ein Gedicht!

Welchen Wein dazu?
Ganz klar: Laut meiner Farbentheorie muß es der 16er Rosé „CUCINA“ sein! Frühlingswein „LENZ“, oder der Blanc de Noirs geht auch…
Verfasser und überlebender ;-)Testesser dieses Rezepts: Bernhard Frick

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