Poulet à la jardin de Bernard

Die meisten werden es schon wissen, aber trotzdem nochmal: Geflügel aus Fronkroisch ist einfach um Klassen besser als die Tiefflieger aus deutschen Landen. Punkt!
Das Gleiche gilt übrigens für Estragon – leider haben viele den russischen Estragon im Garten, der wächst zwar prächtig, das Aroma ist allerdings bescheiden.
Dagegen: der fronzösische Estragon – ein himmlisches Aroma, vor allem als frisches Kraut – delikat. Wer mal eine Beárnaise mit frischem Estragon gekostet hat, will keine andere mehr! Ich kenne Köche, die nur getrockneten verwenden – Heu aus der Zoohandlung würd’s auch tun – und billiger ist es auch noch – aber, ich schweife ab…
Heike – obwohl des französischen nicht mächtig – hat Poulet im Elsaß besorgt…

Zutaten:
2 Poulets

Reichlich frischen Estragon und andere Kräuter aus dem Garten wie Rosmarin, Oregano, Salbei, Minze…
Bestes Olivenöl z.B. LA ORGANIC oder L‘ Aspromontano
2 mittelgroße Zwiebeln
¼ L Frick’schen Nobling Eiswein
Knoblauch
Meersalz
Schwarze Pfefferkörner
Sommergemüse aus dem Garten wie z.B. Hokkaido – Kürbis, Tomaten, Zwiebeln

Zubereitung:

Kräuter von den Stielen streifen, in den Mixbecher vom Zauberstab geben,
Knoblauch, Pfefferkörner und Salz nach Belieben dazu, Olivenöl aufgießen und mit dem Zauberstab zu einer dicken grünen Paste mixen.
Poulet damit großzügig innen und außen einreiben, salzen, die geviertelten Zwiebeln in das Poulet reingeben und auf der Brustseite auf’s Backblech legen.
Ca. 2 Stunden marinieren lassen.
Die groben Gemüsestücke in einer Schüssel auch mit Salz und der Kräuterpaste mischen und mit auf’s Backblech geben.
Backofen auf 230° UH/OH vorheizen
Den Eiswein auf’s Backblech gießen.
Vogel auf der Brustseite in den Ofen schieben (mittlere Schiene) und 20 min bei 230° bruzzeln lassen.
Nach 20 min Temperatur auf 160° reduzieren, Vogel in Missionarsstellung bringen, einen Bratenthermometer an der Innenseite eines Schenkels einstecken. und solange braten, bis das Thermometer 75° erreicht hat. (ca. 1 Stunde) Funktioniert aber nur, wenn die Vögel vor dem Braten durch und durch Zimmertemperatur haben!

Das Ergebnis: ein saftig zartes Fleisch mit einem wunderbaren Kräuteraroma.
Dazu: Reis oder Polenta, sehr gut passt auch ein Dip aus Magerquark und Joghurt mit etwas Knobi und Salz gewürzt.

Welchen Wein dazu?
Ganz klar: 2015er Chardonnay oder Weißburgunder Spätlese .
Verfasser und überlebender Testesser: Bernhard Frick

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